Fondssparen mit Riester

Eine interessante Broschüre zum Thema Riesterrente hat der Bundesverband Deutscher Investment-Gesellschaften e.V. kurz BVI herausgegeben. In dem 28seitigen Infoheft werden viele Fragen zum Thema Riestern beantwortet. Ein praktischer Ratgeber für jeden der sich gerade damit auseinandersetzt.

Wenig verwundert es, das überwiegend die Vorteile des Fondssparens dargestellt werden. Schließlich ist der Herausgeber der Zentralverband der Investmentgesellschaften, also der derjenigen Gesellschaften, die die Fonds für die Riesterverträge ja auch auflegen und verkaufen. Trotzdem handelt es sich bei dem vorliegenden Dokument um einen nützliches Informationsinstrument. Zum einen ist eine Investition in einen Fonds als Altersvorsorgeprodukt sehr sinnvoll, wenn die Rente noch 15-20 Jahre oder noch mehr Jahre weg ist – vor allem wenn wie bei der Riesterrente die Rückzahlung der Beiträge garantiert ist. Zum anderen  sind die in den Beispielen angesetzten Renditen mit 6% pro Jahr langfristig durchaus realistisch und deshalb durchaus moderat gewählt. Bei Aktienfonds wird das Risiko auf Kursverluste meistens durch die besseren Chancen auf eine höhere Rendite langfristig mehr als ausgeglichen.
Trotzdem sollte jeder der mit Aktien-Fonds für seine Rente vorsorgt, darauf achten, ab 50 Jahren schrittweise in Anlageprodukte mit weniger Risiko zu wechseln. Diese haben dann in der Regel auch weniger Rendite aber dies auch mit der Sicherheit die versprochenen Zinssätze auch zu erhalten. Nichts wäre schlimmer, als wenn kurz vor der Rente eine Akrtienbaisse zu erleben die das angesparte Vermögen deutlich reduziert. Es droht dann die Gefahr, dass man letzlich nur die eingezahlten Beiträge zurückerhält, obwohl man zwei Jahre vorher noch ein stattliches Vermögen angespart hatte.

Mehr  Informationen enthält die Informationsbroschüre “Die Riesterrente mit Investmentfonds”, die beim BVI erhältlich ist.

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One Response to “Fondssparen mit Riester”

  1. [...] riesterrentee Regierung schaufelt unser Grab. Nicht die “bösen” Firmen. Denn > > die Regierung ist verantwortlich, wenn Krankenkassenbeiträge steigen, > > wenn Rentenbeiträge steigen, > > Gut aber durch die Riesterrente, und Zusatzkrankenversicherungen > profieren > die “unternehmer”, dadurch sinken die sog. Arbeitgeberanteile da > bleibt nicht mehr viel übrig von parität. Persönlich würde ich diese IMHO “schwachsinnige” Parität abschaffen und die Arbeitgeberanteile komplett über den Arbeitnehmer abwickeln. Leistungsänderungen im Sozialbereich würden dann nur die Arbeitnehmer betreffen (also die Leistungsempfänger) und die Arbeitgeber könnten nicht immer mit dem Argument kommen “die Lohnnebenkosten sind so hoch, deswegen können wir keine Arbeitsplätze schaffen”. Denn jeglich Korrektur unserer rühmlichen Regierung wurde nur gemacht um diese Lohnnebenkosten zu senken. Was zu so tollen Entscheidungen führt, das nun der Zahnersatz zwar innerhalb der gesetzlichen Krankenkasse erhältlich sei, aber eben ausgegliedert und extra zu bezahlen ist. IMHO nur eine Erhöhung des Verwaltungsaufwands der Krankenkasse. Aber mit dem Ziel die tollen “Lohnnebenkosten” konstant zu halten. Was aber nicht funktioniert, da die Rentenbeiträge nun wieder steigen werden, sofern unsere glorreiche Regierung nicht wieder rumtrickst um auf der Arbeitgeberseite alles konstant zu halten und auf der Arbeitnehmerseite Leistungen kürzt oder Leistungen “ausgliedert”… > Ich zahl derzeit mehr Steuern als Daimler-Crysler, da ist doch ganz > massiv was faul !!???!!! Ach lass das doch, das ist doch #$%!-egal. Tausende Angestellt von DC zahlen Steuern. Ist das nicht genug? Warum immer mehr? Warum kein Richtungswechsel? Warum mal nicht sparen? Und zwar bei jedem? Weg mit der Kilometerpauschale, weg mit den steuerfreien Nachtzuschlägen, weg mit den Subventionen für Konzerne, Weg mit der Werbungskostenpauschale und Kfz-Steuer und ZUGLEICH Absenkung der Einkommenssteuer (evtl. Vereinfachung des Steuerrechts) für ALLE um die evtl. eingesparten Beträge. [...]

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