Einlagensicherung: Entschädigung der Lehman Brothers-Einleger angelaufen
Entschädigung der Lehman-Einleger angelaufen – so titelte eine Pressemitteilung des Bundesverbandes deutscher Banken Mitte der vergangenen Woche. Doch was wie ein Befreiungsschlag für alle Lehman-Geschädigten klingt, ist keine wirkliche Freudenmitteilung.
Gemeint sind nämlich lediglich Käufer von Sparbriefen. Bei diesen hat der Einlagensicherungsfonds mit der Entschädigung der Einleger der Lehman Brothers Bankhaus Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, begonnen. Vom 4. Feburar an werden die entsprechenden Briefe an die Einleger versendet.
Geschützt sind allerdings nur Kundeneinlagen einschließlich auf den Namen lautender Sparbriefe im Rahmen des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes von der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken und darüber hinaus vom Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. im Rahmen seines Statuts. Die Sicherungsgrenze beträgt 285.105.000 € je Einleger. Für alle Käufer von Lehmann-Zertifikaten heißt es leider weiterhin: das Geld bleibt futsch!

Es wird mit der Entschädigung begonnen. Na ja, das hofften wir seit langem. Wir bekamen auf den Wunsch nach sicherer Altersvorsorge von Volksbanken die Produkte der DG-Anlage vermittelt, die dafür ordentliche Provisionen erzielten. Nur unsere Einlagen sind heute wertlos. Näheres auf http://www.vertrauensschaden-bank.de Viele Prozesse laufen, aber unsere Ersparnisse haben wir noch nicht zurück.