Zahl der Geldautomaten als Entscheidungskriterium für´s Girokonto
Viele Banken werbendamit, dass der Kunde an x-tausend Geldautomaten kostenfrei Bargeld abheben kann. Aber ist es wirklich entscheidend, ob ich an 5, 17 oder 22tausend Geldautomaten Geld holen kann?
Ich bin z.B. Kunde einer reinen Onlinebank und kann nur beim Cashpool kostenfrei abheben. Dies ist der kleinste Verbund mit lediglich 2.200 Geldautomaten(siehe http://www.vergleich.de/kk_geldautomat.html). Mich behindert dies nicht. Auf meinem Arbeitsweg (oder in unmittelbarer Nähe davon) liegen drei dieser 2.200 Automaten. Für 99% meiner Verfügungen reicht dies aus. Und sollte ich wirklich mal unterwegs sein, und kein kostenfreier Automat verfübar sein, sind einmal 4-5 Euro vertretbar. Durch gute Zinsen auf dem Girojkonto und kleine Dispozinsen habe ich die Mehrkosten schnell wieder rein.
Allerdings wohne ich in einer mittelgroßen Stadt. Wenn man auf dem Lande wohnt, ist es von Vorteil bei einer Sparkasse oder Volksbank kostenfrei abheben zu können. Übrigens kann man bei der DKB weltweit an jedem Automaten kostenfrei Geld abheben. Allerdings mit einem kleinen Trick: mit der Kreditkarte! Wenn der Kunde bereit ist regelmäßig sein Geld zwischen Kreditkartenkonto und Girokonto hin- und herzuschieben, ist dies jedoch ein gutes Angebot.
Also: die Zahl der Geldautomaten sollte nicht als Hauptentscheidungkriterium für´s Girokonto dienen!

Discussion Area - Leave a Comment