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	<title>Finance Blog</title>
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	<description>Alles Wissenswerte über private Finanzen!</description>
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		<title>Provisionsoffenlegung bei Darlehen nach Verbraucherkreditrichtlinie</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 20:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars.koeppen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einem Artikel haben wir unseren Lesern bereits Informationen zur neuen Verbraucherkresditrichtlinie gegeben. Eine wesentliche Errungenschaft der neuen EU-Richtlinie ist die Auskunft &#252;ber Vermittlerprovision, die die Vermittler in Zukunft geben m&#252;ssen.
Die Regelung der Verbraucherkreditrichtlinie:
K&#252;nftig m&#252;ssen die Vermittler von Krediten und Baufinanzierungen offenlegen wieviel Provision sie erhalten, ob sie die Provision vom Kreditgeber also der Bank [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Artikel haben wir unseren Lesern bereits <a title="Info zur verbraucherkreditrichtlinie" href="http://www.finance-blog.de/1366/2010/06/10/mehr-schutz-durch-verbraucherkreditrichtlinie/" target="_blank">Informationen zur neuen Verbraucherkresditrichtlinie</a> gegeben. Eine wesentliche Errungenschaft der neuen EU-Richtlinie ist die Auskunft &uuml;ber Vermittlerprovision, die die Vermittler in Zukunft geben m&uuml;ssen.</p>
<p><strong>Die Regelung der Verbraucherkreditrichtlinie:</strong></p>
<p>K&uuml;nftig m&uuml;ssen die Vermittler von Krediten und Baufinanzierungen offenlegen wieviel Provision sie erhalten, ob sie die Provision vom Kreditgeber also der Bank bekommen. Au&szlig;erdem sind sonstige Kosten, die im Rahmen der Vermittlungsleistung anfallen anzugeben. Dies sind z.B. Spesen oder Sch&auml;tzgeb&uuml;hren. Eine weitere erforderliche Angabe ist, ob der Vermittler nur f&uuml;r einen oder f&uuml;r mehrere Banken t&auml;tig oder sogar ganz unabh&auml;ngig ist.</p>
<p><strong>Auswirkung:</strong></p>
<p>Die Vermittler werden ab Freitag beim Erstkontakt zum Kunden in einem sogenannten &#8220;vorvertraglichen Informationsblatt&#8221; &uuml;ber die oben genannten Punkte informieren. Da die genaue Provision erst mit dem Vertragsabschlu&szlig; feststeht, ist es ausreichend wenn eine Provisionsbandbreite angegeben wird. Die exakte Provisionsh&ouml;he mu&szlig; dann im Darlehensvertrag oder dem Konditionsangebot genannt werden. <br />
Dies macht einen Vergleich mit anderen Anbietern m&ouml;glich. Welcher Makler versucht eventuell eine besonders hohe Provisions zu erzielen? &Uuml;blich sind Provsionen zwischen 0,5 und 1% je nach Darlehensh&ouml;he und Aufwand. Gute Makler sind dieses Geld jedoch auch wert, denn sie beraten ja auch daf&uuml;r und strukturieren die Finanzierung. Die Provisionsangabe l&auml;sst auch einen Vergleich mit Honorarberatern zu. Jedoch hat der Kunde bei einem Makler einen entscheidenden Vorteil: er wei&szlig; beim Abschlu&szlig;, ob der Makler sein Geld wert ist. Beim Honoraberater wird das Honorar f&auml;llig, unabh&auml;ngig davon ob der Berater eine gute Leistung erbracht hat!</p>
<p><a title="Werbung mit Zinss&auml;tzen nach der Verbraucherkreditrichtlinie" href="http://www.finance-blog.de/1368/2010/06/10/werbung-mit-zinssaetzen-nach-verbraucherkreditrichtlinie/" target="_blank">Weitere Infos zur Werbung mit Zinss&auml;tzen!</a></p>
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		<title>Werbung mit Zinss&#228;tzen nach Verbraucherkreditrichtlinie</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 19:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars.koeppen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Zielsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie ist die europaweite Einschr&#228;nkung von Lockvogelangeboten. Wie wir in einer Info zur Verbraucherkreditrichtlinie schon berichteten, gibt es deshalb k&#252;nftig f&#252;r die Kreditinstitute die Auflage, dass ein beworbener Zinssatz anhand eines &#8220;repr&#228;sentativen Berechnungsbeispiels&#8221; f&#252;r zwei Drittel der Kunden erreichbar sein mu&#223;. Dieses Beispiel, die entsprechenden Parameter und dalle Kosten m&#252;ssen direkt neben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Zielsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie ist die europaweite Einschr&auml;nkung von Lockvogelangeboten. Wie wir in einer <a title="Info zur verbraucherkreditrichtlinie" href="http://www.finance-blog.de/1366/2010/06/10/mehr-schutz-durch-verbraucherkreditrichtlinie/" target="_blank">Info zur Verbraucherkreditrichtlinie</a> schon berichteten, gibt es deshalb k&uuml;nftig f&uuml;r die Kreditinstitute die Auflage, dass ein beworbener Zinssatz anhand eines &#8220;repr&auml;sentativen Berechnungsbeispiels&#8221; f&uuml;r zwei Drittel der Kunden erreichbar sein mu&szlig;. Dieses Beispiel, die entsprechenden Parameter und dalle Kosten m&uuml;ssen direkt neben dem Zinssatz stehen. Welche Bedingungen gelten genau f&uuml;r die Werbung mit Zinss&auml;tzen nach der neuen Verbraucherkreditrichtlinie:</p>
<p><strong>Die Regelung der Verbraucherkreditlinie:</strong></p>
<p>Die auff&auml;lligste &Auml;nderung wird sich in den Reklametafeln wiederfinden. K&uuml;nftig gibt es f&uuml;r die Kreditinstitute die Auflage, dass ein beworbener Zinssatz anhand eines &#8220;repr&auml;sentativen Berechnungsbeispiels&#8221; f&uuml;r zwei Drittel Kunden erreichbar sein mu&szlig;. Folgende Mindestangaben einschlie&szlig;lich eines repr&auml;sentativen Beispiels sollten auf Ihrer Webseite vorzufinden sein:</p>
<p>- Sollzinssatz (ehem. Nominalzins) inkl. Zusatz ver&auml;nderlich oder gebunden<br />
- Nettodarlehensbetrag<br />
- effektiver Jahreszins<br />
- Zinskosten<br />
- sonstige Kosten, die der Beworbene im Falle eines Vertragsabschlusses im Einzelnen zus&auml;tzlich zu entrichten h&auml;tte (z.B. Bearbeitungsgeb&uuml;hr, Vermittlungsgeb&uuml;hr!).<br />
- Vertragslaufzeit: sofern Voraussetzung f&uuml;r beworbenen Vertrag, die Laufzeit des Vertrages<br />
- sofern Voraussetzung f&uuml;r beworbenen Vertrag, Gesamtbetrag und Betrag der Teilzahlungen<br />
</p>
<p><strong>Auswirkung auf die Kreditvergabe:</strong></p>
<p>Bei Ratenkrediten ist dies zumindest f&uuml;r die Anbieter noch relatv einfach, die bonit&auml;tsunabh&auml;ngige Zinsen gew&auml;hren. Solche Anbieter k&ouml;nnen die neue Anforderung leicht erf&uuml;llen. Banken mit einem bonit&auml;tsabh&auml;ngigen Scoring werden solche Zinss&auml;tze nicht ver&ouml;ffentlichen k&ouml;nnen, ohne ihr Scoring zu ver&ouml;ffentlichen. Dies ist jedoch eines der am besten geh&uuml;tetsten Geheimnisse der Banken, so dass diese wohl auf Zinsen in der Werbung verzichten werden.</p>
<p>In der Baufinanzierung wirkt diese Auflage noch schwerwiegender: wegen der hohen Zahl der preisrelevanten Parameter, d&uuml;rfte so gut wie unm&ouml;glich sein, einen geeigneten Zinssatz zu finden.<br />
<br />
Als Konsequenz werden (zun&auml;chst) fast alle Anbieter und Banken keine Zinss&auml;tze in der Werbung verwenden. Und zwar solange, bis klar ist, welche Parameter eine solche 2/3 Regelung erf&uuml;llen mu&szlig;. Unklar ist auch, wie sich diese &Auml;nderung auf Kreditvergleichsportale auswirkt. Deren Gesch&auml;ftsmodelle beruhen in der Regel darauf, verschiedene Kreditanbieter anhand von Zinss&auml;tzen zu vergleichen. Wenn die Banken keine Zinss&auml;tze mehr ver&ouml;ffentlichen, k&ouml;nnte dies schwierig werden!</p>
<p>Weitere Regelungen zur <a href="http://www.finance-blog.de/1374/2010/06/10/provisionsoffenlegung-bei-darlehen-nach-verbraucherkreditrichtlinie/">Offenlegung von Provisionen</a> beschreiben wir in einem weiteren Artikel.</p>
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		<title>Mehr Schutz f&#252;r Kreditnehmer durch Verbraucherkreditrichtlinie</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 19:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars.koeppen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 11. Juni ist es soweit: eine neue &#196;ra des Verbraucherschutzes soll in Deutschland (und Europa) anbrechen. An diesem Tag tritt die neue Verbraucherkreditrichtlinie in Kraft. W&#228;hrend andere Finanzbereiche noch am ausprobieren sind, wie Verbraucherschutz funktionieren kann (siehe Beipackzettel der Geldanlageprodukte), hat der Gesetzgeber mit der Verbraucherkreditrichtlinie bei Ratenkrediten und Baufinanzierungen bereits Fakten geschaffen. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. Juni ist es soweit: eine neue &Auml;ra des Verbraucherschutzes soll in Deutschland (und Europa) anbrechen. An diesem Tag tritt die neue Verbraucherkreditrichtlinie in Kraft. W&auml;hrend andere Finanzbereiche noch am ausprobieren sind, wie Verbraucherschutz funktionieren kann (siehe Beipackzettel der Geldanlageprodukte), hat der Gesetzgeber mit der <a title="Bundesjustizministerium zur Verbraucherkreditrichtlinie" href="http://www.bmj.bund.de/enid/Verbraucherschutz/Umsetzung_Verbraucherkredit-_und_Zahlungsdiensterichtlinie_1hd.html" target="_blank">Verbraucherkreditrichtlinie </a>bei Ratenkrediten und Baufinanzierungen bereits Fakten geschaffen. Doch welche &Auml;nderungen kommen auf Kunden, Banken und Vermittler von Krediten durch das neue <a title="Gesetz Verbraucherkreditrichtlinie" href="http://www.bmj.bund.de/files/-/3841/gesetz_verbraucherkreditrichtlinie_bundesgesetzblatt.pdf" target="_blank">Gesetz</a> zu? Finance-Blog erkl&auml;rt die wichtigsten &Auml;nderungen:<br />
</p>
<p><strong>Werbung mit Zinss&auml;tzen</strong></p>
<p>K&uuml;nftig gibt es f&uuml;r die Kreditinstitute die Auflage, dass ein beworbener Zinssatz anhand eines &#8220;repr&auml;sentativen Berechnungsbeispiels&#8221; f&uuml;r zwei Drittel Kunden erreichbar sein mu&szlig;. Dieses Beispiel, die entsprechenden Parameter und dalle Kosten m&uuml;ssen direkt neben dem Zinssatz stehen. (Artikel: <a title="Werbung mit Zinss&auml;tzen nach der Verbraucherkreditrichtlinie" href="http://www.finance-blog.de/1368/2010/06/10/werbung-mit-zinssaetzen-nach-verbraucherkreditrichtlinie/" target="_blank">Werbung mit Zinss&auml;tzen nach Verbraucherkreditrichtlinie</a>)</p>
<p><strong>Provisionsoffenlegung nach Verbraucherkreditrichtlinie:<br />
</strong></p>
<p>Die Vermittler von Krediten und Baufinanzierungen offenlegen wieviel Provision sie f&uuml;r die Darlehensvermittlung erhalten, ob sie die Provision vom Kreditgeber also der Bank bekommen. Au&szlig;erdem sind sonstige Kosten, die im Rahmen der Vermittlungsleistung anfallen anzugeben. Dies sind z.B. Spesen oder Sch&auml;tzgeb&uuml;hren. Eine weitere erforderliche Angabe ist, ob der Vermittler nur f&uuml;r einen oder f&uuml;r mehrere Banken t&auml;tig oder sogar ganz unabh&auml;ngig ist. (Artikel: <a title="Provisionsoffenlegung " href="http://www.finance-blog.de/1374/2010/06/10/provisionsoffenlegung-bei-darlehen-nach-verbraucherkreditrichtlinie/" target="_blank">Provisionsoffenlegung durch die Verbraucherkreditrichtlinie</a>)</p>
<p><strong>Begriffs- und Namens&auml;nderungen</strong></p>
<p>Der bisher Nominalzins genannte Zinssatz den ein Kreditnehmer zahlen mu&szlig;te, wird ab sofort Sollzinssatz genannt. Statt Kredit wird k&uuml;nftig ausschlie&szlig;lich das Wort Darlehen genannt. Der &#8220;anf&auml;nglich effektive Jahreszins&#8221; ist k&uuml;nftig nur noch &#8220;effektiver Jahreszins&#8221; zu nennen<br />
<br />
Auswirkung: au&szlig;er einer Menge verwirrung und viel Arbeit in den Marketingabteilungen der Banken und Finanzdienstleister wohl keine. Wer einen Kredit &#8211; sorry: ein Darlehen aufnehmen m&ouml;chte, der mu&szlig; sich sowieso mit den Begriffen auseinandersetzen.</p>
<p>&Uuml;ber weitere Auswirkungen und Regelungen, die sich durch die neue Gesetzesregelung ergeben werden wir in den kommenden Tagen und Wochen informieren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bundesgerichtshof erschwert Pf&#228;ndung nach Kreditverkauf</title>
		<link>http://www.finance-blog.de/1355/2010/04/05/bundesgerichtshof-erschwert-pfaendung-nach-kreditverkauf/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 06:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars.koeppen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits kurz vor der Finanzkrise bewegte ein Finanzthema Deutschland, dass indirekt auch mit der Finanzkrise zu tun hat: der Verkauf von Immobilienfinanzierungen an Finanzinsvestoren. Verschiedene Medien berichteten damals, dass gierige Finanzhaie die Immobilienkredite unbescholtener H&#228;uslebauer erwarben und diese dann nach dem Kreditverkauf per Zwangsversteigerung aus ihren H&#228;usern dr&#228;ngten. Nur wenige Monate sp&#228;ter brach das amerikanische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits kurz vor der Finanzkrise bewegte ein Finanzthema Deutschland, dass indirekt auch mit der Finanzkrise zu tun hat: der Verkauf von Immobilienfinanzierungen an Finanzinsvestoren. Verschiedene Medien berichteten damals, dass gierige Finanzhaie die Immobilienkredite unbescholtener H&auml;uslebauer erwarben und diese dann <a title="Bericht &uuml;ber Kreditverkauf" href="http://www.finance-blog.de/167/2008/03/03/keine-zwangsversteigerung-bei-kreditverkauf/" target="_blank">nach dem Kreditverkauf </a>per Zwangsversteigerung aus ihren H&auml;usern dr&auml;ngten. Nur wenige Monate sp&auml;ter brach das amerikanische Finanzsystem mit der Lehman-Pleite fast zusammen, weil die Banken nach diversen Kreditverk&auml;ufen keinen &Uuml;berblick mehr dar&uuml;ber hatten, welche Finanzierungen noch werthaltig waren und welche Kreditkunden noch in der Lage waren, ihre Kredite zur&uuml;ck zu zahlen.<br />
<br />
Damals &#8211; Anfang 2008 &#8211; waren viele H&auml;uslebauer verunsichert, ob ihre Bank die eigene Baufinanzierung verkauft. Seitdem versprechen einige Imobilienfinanzierer, die meisten davon gegen einen Zinsaufschlag,Â  auf den Kreditverkauf zu verzichten.Â  Auch <a title="Schutzbrief gegen Kreditverkauf" href="http://www.finance-blog.de/160/2008/01/27/schutzbrief-gegen-kreditverkauf-von-baufinanzierungen/" target="_blank">Versicherungen gegen den Kreditverkauf</a> wurden damals ins Leben gerufen.<br />
<br />
Auch die Gerichte besch&auml;ftigten sich mit dem Kreditverkauf von Immobilienfinanzierungen. In einem gerade <a title="Urteil zum Kreditverkauf" href="http://www.kostenlose-urteile.de/BGH-zur-Wirksamkeit-einer-formularmaessigen-Unterwerfungserklaerung-in-einer-Grundschuldbestellungsurkunde.news9434.htm" target="_blank">ver&ouml;ffentlichten Urteil</a> st&auml;rkte jetzt der Bundesgerichtshof die Rechte der Verbraucher.Â Laut denÂ  Karlsruher RichternÂ  d&uuml;rfen k&uuml;nftig Kreditaufk&auml;ufer ihre Schuldner nicht mehr ohne weiteres pf&auml;nden. Um die Bankkunden zu sch&uuml;tzen, m&uuml;sse zuvor eine amtliche Stelle pr&uuml;fen, ob der K&auml;ufer der Kredite &uuml;berhaupt das Recht auf die Zwangsvollstreckung habe, hei&szlig;t es in dem gestern ver&ouml;ffentlichten Urteil. Die Richter legten damit die H&uuml;rden f&uuml;r einen Verkauf hoch an. Nur wenn der neue Gl&auml;ubiger alle Rechte und Pflichten des urspr&uuml;nglichen Kreditgebers &uuml;bernommen habe und kein Widerspruch gegen die Pf&auml;ndung bestehe, best&uuml;nden keine Einw&auml;nde. Das Urteil betrifft Kreditvertr&auml;ge, die vor 2008 geschlossen wurden. (<a title="Entscheidung zum Kreditverkauf" href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=eb87824437f00247f5d980249079403c&amp;nr=51460&amp;linked=pm&amp;Blank=1" target="_blank">Az.: XI ZR 200/09</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuer &#8220;Beipackzettel&#8221; f&#252;r Finanzprodukte &#8211; ein Fortschritt f&#252;r den Verbraucherschutz?</title>
		<link>http://www.finance-blog.de/1350/2010/03/01/neuer-beipackzettel-fuer-finanzprodukte-ein-fortschritt-fuer-den-verbraucherschutz/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 20:42:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars.koeppen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
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		<description><![CDATA[In den letzten Woche stellten die ersten Finanzdienstleister die vom Verbraucherschutzministerium geforderten Produktinformationsbl&#228;tter vor. Nachdem bereits im Herbst die Direktbank ING-DiBa voranging, ver&#246;ffentlichten Mitte Februar die Deutsche Bank und der Finanzdienstleister MLP ihre neuen Verbraucherinformationen vor. Auch der Bundesverband deutscher Banken zog in der letzten Februarwoche nach. Die auch &#8220;Beipackzettel&#8221; genannten Formulare sollen &#228;hnlich wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Woche stellten die ersten Finanzdienstleister die vom Verbraucherschutzministerium geforderten Produktinformationsbl&auml;tter vor. Nachdem bereits im Herbst die Direktbank ING-DiBa voranging, ver&ouml;ffentlichten Mitte Februar die Deutsche Bank und der Finanzdienstleister<a title="Pressemitteilung von MLP" href="http://www.mlp-ag.de/Presse/Pressemitteilungen/394938/10898/100216-pm.html" target="_blank"> MLP</a> ihre neuen Verbraucherinformationen vor. Auch der <a title="Produktinformationsblatt des Bundesverbandes deutscher Banken" href="http://www.bankenverband.de/channel/101416/art/2926/index.html" target="_blank">Bundesverband deutscher Banken</a> zog in der letzten Februarwoche nach. Die auch &#8220;Beipackzettel&#8221; genannten Formulare sollen &auml;hnlich wie bei Medikamenten vor Risiken und Nebenwirkungen warnen. Einfach und f&uuml;r jeden VErbraucher verst&auml;ndlich sollen sie sein. Doch halten die zus&auml;tzlichen Informationen, was sie versprechen? &#8211; Oder sind sie wieder nur ein weiteres St&uuml;ck Papier, das im Beratungsgespr&auml;ch &uuml;bergeben wird und geduldig darauf wartet gelesen zu werden?</p>
<p>Verbrauchersch&uuml;tzer warnen, dass nur einheitliche und verbindliche Richtlinien f&uuml;r mehr Transparenz sorgen. Doch die ersten Vergleiche zwischen den verschiedenen &#8220;Beipackzetteln&#8221; l&auml;sst schlimmes ahnen. So spricht  Spiegel-Online von<a title="SpiegelOnline zu den Beipackzetteln der Finanzprodukte" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,680577,00.html" target="_blank"> &#8220;unverst&auml;ndlichem Finanz-Kauderwelsch&#8221;</a>. &#8220;Einheitliche Informationen wird es nicht geben&#8221; stellt auch die renommierte <a title="Wirtschaftswoche" href="http://www.wiwo.de/finanzen/finanz-beipackzettel-freiwillig-klappt-nicht-422482/" target="_blank">Wirtschaftswoche</a> fest. Aber selbst der Entwurf des verantwortlichen Ministeriums f&uuml;r Ern&auml;hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (<a title="BMELV" href="http://www.bmelv.de" target="_blank">BMELV</a>) ist nicht an jeder Stelle wirklich optimal. So spricht das <a title="Produktinformationsblatt des BMELV" href="http://www.bmelv.de/cae/servlet/contentblob/607406/publicationFile/51695/ProduktinformationsblattBeispielAktienfonds.pdf;jsessionid=078FB9169666AEBEBB90258ABC65B75A" target="_blank">Produktinformationsblatt des Ministeriums</a> vom &#8220;Risikoma&szlig;: Sharpe-Ratio&#8221;. Welcher &#8220;normale&#8221; Anleger wei&szlig; schon, was das ist?<br />
<br />
Zehn Punkte schlug das Ministerium f&uuml;r die GestaltungBeipackzettel vor. Neben einer kurzen Produktbeschreibung sollten die Banken Anleger vor allem &uuml;ber Rendite, Risiko und Kosten des Finanzprodukts aufkl&auml;ren. Der Mehrwert liegt dabei in der K&uuml;rze der Information. Insgesamt sollen der Beipackzettel nicht mehr als eine Seite umfassen. Und doch umfassend genug, dass alle wichtigen Kriterien erscheinen. So enth&auml;lt der Muster-Beipackzettel der Ministerin f&uuml;r einen Aktienfonds zum Beispiel nicht nur den Ausgabeaufschlag, sondern er nennt auch die H&ouml;he der j&auml;hrlichen Verwaltungsverg&uuml;tung, die erfolgsabh&auml;ngige Verg&uuml;tung und die Gesamtkosten in Prozent der Anlagesumme.<br />
<br />
Insgesamt darf man skeptisch sein, ob die neuen Produktinformationen mehr Verbarucherschutz bringen. Aber es gibt auch Beispiele, dass es Verbraucherschutz funktioniert. Bereits seit 2001 gibt es in der Baufianzierung das <a title="europ&auml;isches Merkblatt zur Baufinanzierung" href="http://www.pfandbrief.de/cms/bcenter.nsf/docsbykey/38567177/$file/Immobilienfinanzierung.pdf" target="_blank">&#8220;europ&auml;ische standardisierte Merkbaltt&#8221; zur Baufinanzierung</a>. Europaweit einigten sich die Hypothekengeber auf einen einheitlichen freiwilligen<a title="Verhaltenskodex der europ&auml;ischen Baufinanzierer" href="http://www.pfandbrief.de/cms/_internet.nsf/0/2763114CC0BE61B6C1257690003C8742/$FILE/verband_verbr_verhaltenskodex.pdf?OpenElement" target="_blank"> Verhaltenskodex f&uuml;r Baufinanzierungsinstitute. </a></p>
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		<title>Postbank senkt Geldeingangsgrenze f&#252;r kostenloses Girokonto auf 1.000 Euro</title>
		<link>http://www.finance-blog.de/1348/2010/03/01/postbank-senkt-geldeingangsgrenze-fuer-kostenloses-girokonto-auf-1-000-euro/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 06:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars.koeppen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Postbank senkt zum 1. April die Freigrenze f&#252;r die entgeltfreie Kontof&#252;hrung bei ihrem Girokontomodell â€žPostbank Giro plusâ€ś auf 1.000 Euro pro Monat. Bisher lag die Grenze bei 1.250 Euro. (Quelle: Pressemitteilung der Postbank vom 26.02.2010.)
Damit setzt die Postbank die Neuausrichtung ihres Privatkundengesch&#228;ftes weiter konsequent um. Ziel der Bonner Bank ist es, sich mit ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Postbank senkt zum 1. April die Freigrenze f&uuml;r die entgeltfreie Kontof&uuml;hrung bei ihrem Girokontomodell â€žPostbank Giro plusâ€ś auf 1.000 Euro pro Monat. Bisher lag die Grenze bei 1.250 Euro. (Quelle: <a title="Postbank" href="http://www.postbank.de/-snm-0184304830-1267425598-04e2000001-0000000974-1267432605-enm-postbank/pr_presseinformation.html;jsessionid=F97609E6890CB0AE818DD0F396EF792CC7AB.b127?newsid=1265829697316" target="_blank">Pressemitteilung der Postbank vom 26.02.2010</a>.)</p>
<p>Damit setzt die Postbank die Neuausrichtung ihres Privatkundengesch&auml;ftes weiter konsequent um. Ziel der Bonner Bank ist es, sich mit ihrem Produktangebot noch mehr auf den Grundbedarf der Kunden zu konzentrieren. Dazu geh&ouml;rt auch ein preisg&uuml;nstiges Girokonto. Mit der Verbesserung beim Girokonto und der bereits erfolgten Vereinfachung der Produktpalette im Spar- und Fondsbereich kehrt die Postbank zu ihren Wurzeln als Anbieter klarer, transparenter und g&uuml;nstiger Bankprodukte zur&uuml;ck.<br />
<br />
Die Postbank hat bereits 1998 als erstes gro&szlig;es Kreditinstitut das kostenlose Girokonto auf den Markt gebracht. Aktuell f&uuml;hren fast f&uuml;nf Millionen Kunden ihr Girokonto bei der Postbank. Rund eine Viertelmillion Girokunden mehr profitieren ab April von der neuen Geldeingangsgrenze und f&uuml;hren ihr Girokonto zuk&uuml;nftig zum Nulltarif. Zum Geldeingang z&auml;hlen alle bargeldlosen Zahlungseing&auml;nge wie Gehalt, Bez&uuml;ge oder Rente. Das Girokonto der Postbank bleibt damit im Marktvergleich eines der preisg&uuml;nstigsten.<br />
<br />
Im Rahmen ihres Strategieprogramms &#8220;Postbank4Future&#8221; will die Postbank ihre Angebotspalette straffen. So sollen die Sparangebote DAX-Sparbuch, B&ouml;rsensieger, Sparen 3000plus und Quartal-Sparen aus dem Angebot herausgenommen werden. Auch bei Altersvorsorgeprodukten und Kreditkarten sollen die Produkte weniger werden. Au&szlig;erdem m&ouml;chte die Bank das Beschwerdemanagement verbessern. &#8220;Wir wollen f&uuml;r unsere Kunden leichter und schneller ansprechbar sein und ihnen schon im Erstgespr&auml;ch fallabschlie&szlig;ende Probleml&ouml;sungen anbieten. Das erreichen wir &uuml;ber eine kompetente und qualifizierte Ausrichtung unseres Reklamationsmanagements&#8221;, sagte der Vorstandsvorsitzender der Postbank, Stefan J&uuml;tte. Mit welchen Massnahmen dies erreicht werden soll lie&szlig; der Postbankvorstand noch offen.</p>
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		<title>R&#252;ckschritt f&#252;r Transparenz bei Banken und Sparkassen</title>
		<link>http://www.finance-blog.de/1346/2010/02/23/rueckschritt-fuer-transparenz-bei-banken-und-sparkassen/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 17:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars.koeppen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Verbrauchersch&#252;tzer haben jetzt vor dem Bundesgerichts hof eine Schlappe im Kampf f&#252;r mehr Transparenz bei der Preisgestaltung der Banken erlitten. Diese m&#252;ssen Verbraucherverb&#228;nden nicht ihre Preis- und Leistungsverzeichnisse zur Verf&#252;gung stellen, hat nun der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden  (Az.: XI ZR 186/09, 187/09, 188/09, 190/09).

Die Schutzgemeinschaft f&#252;r Bankkunden hatte von mehreren hessischen Sparkassen verlangt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verbrauchersch&uuml;tzer haben jetzt vor dem Bundesgerichts hof eine Schlappe im Kampf f&uuml;r mehr Transparenz bei der Preisgestaltung der Banken erlitten. Diese m&uuml;ssen Verbraucherverb&auml;nden nicht ihre Preis- und Leistungsverzeichnisse zur Verf&uuml;gung stellen, hat nun der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden  (Az.: XI ZR 186/09, 187/09, 188/09, 190/09).<br />
<br />
Die Schutzgemeinschaft f&uuml;r Bankkunden hatte von mehreren hessischen Sparkassen verlangt,  Einsichtnahme in ihr vollst&auml;ndiges Preis- und Leistungsverzeichnis zu erhalten, und die Unterlagen kostenlos per Post, Mail oder Fax zur Verf&uuml;gung gestellt zu bekommen. Der auf das Bankenrecht spezialisierte Verein hielt dies f&uuml;r n&ouml;tig, um die Interessen der Verbraucher angemessen vertreten zu k&ouml;nnen. Die BGH-Richter kamen aber zu dem Ergebnis, dass der Verband diese Aufgabe ohne einen eigenen Informationsanspruch wahrnehmen k&ouml;nne. Er k&ouml;nne die Informationen direkt vom Verbraucher erhalten, dem die Unterlagen zur Verf&uuml;gung st&uuml;nden.</p>
<p>Die Verbraucherschutzorganisation berief sich auf eine europ&auml;ische Richtlinie, nach der Organisationen wie die Schutzgemeinschaft eine Klagebefugnis haben, um Verbraucher vertreten zu k&ouml;nnen. Damit die Klagen m&ouml;glich werdeb, ist aus Sicht der Verbrauchersch&uuml;tzer ein eigener Informationsanspruch n&ouml;tig. Das sahen die Vorinstanzen und jetzt auch der BGH anders.<br />
<br />
Da dem Bankkunden die Informationen in schriftlicher und teils auch elektronischer Form zur Verf&uuml;gung st&uuml;nden, k&ouml;nne der Verband zur&uuml;ckgreifen, wenn es darum gehe, seine Klagebefugnis auszu&uuml;ben. Nach &Uuml;berzeugung des Gerichts schreiben die europ&auml;ischen Vorschriften lediglich die M&ouml;glichkeit vor, dass der Verband juristisch t&auml;tig werden kann. Weitere Rechte lassen sich nach Meinung der Richter aus den Vorschriften nicht herleiten. Eine Vorlage des Falls vor den EuGH wurde nicht zugelassen.</p>
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		<title>Mehr Schutz der Altersvorsorge &#8211; Direktversicherung nicht einfach pf&#228;ndbar</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 10:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars.koeppen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
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		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Direktversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der R&#252;ckkaufswert einer Direktversicherung kann vom Gl&#228;ubiger gepf&#228;ndet nicht einfach werden. Dieses Urteil f&#228;llte der Bundesgerichtshof Ende des vergangenen Jahres (BGH, Urteil vom 2.12.2009, Az. IV ZR 65/09). Das Gericht hat damit zugunsten eines Gesch&#228;ftsf&#252;hrers einer GmbH entscheiden, der eine betriebliche Altersversorgung in Form einer Direktversicherung abgeschlossen worden war
Im Jahr 2006 hatte die Kl&#228;gerin, eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der R&uuml;ckkaufswert einer Direktversicherung kann vom Gl&auml;ubiger gepf&auml;ndet nicht einfach werden. Dieses Urteil f&auml;llte der Bundesgerichtshof Ende des vergangenen Jahres (BGH, Urteil vom 2.12.2009, Az. IV ZR 65/09). Das Gericht hat damit zugunsten eines Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers einer GmbH entscheiden, der eine betriebliche Altersversorgung in Form einer Direktversicherung abgeschlossen worden war</p>
<p>Im Jahr 2006 hatte die Kl&auml;gerin, eine Sparkasse, einen Pf&auml;ndungs- und &Uuml;berweisungsbeschluss  erwirkt, der sich auf die Anspr&uuml;che des Beklagten aus einer Lebensversicherung erstreckte. Dagegen wehrte sich dieser.<br />
<br />
Der BGH stellte fest, dass der R&uuml;ckkaufswert auch bei unwiderruflicher Bezugsberechtigung nicht beim beg&uuml;nstigten Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer gepf&auml;ndet werden k&ouml;nne, wenn die &Uuml;bertragung des K&uuml;ndigungsrechts vom Versicherungsnehmer auf den Beg&uuml;nstigten nicht feststellbar sei. Das K&uuml;ndigungsrecht als Gestaltungsrecht steht nur dem Versicherungsnehmer zu, es sei denn, dies ist explizit anders geregelt. Auch eine Beitragsfreistellung oder eine Beendigung des Dienstverh&auml;ltnisses berechtigt nicht zur Annahme, dass das K&uuml;ndigungsrecht &#8220;automatisch&#8221; auf die Versicherte Person &uuml;berginge. Aus diesem Grund k&ouml;nne die Versicherte Person (der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer) erst zum vertraglich vorgesehenen F&auml;lligkeitstermin die Versicherungssumme f&uuml;r sich beanspruchen.</p>
<p>Allerdings f&uuml;hrte der BGH auch aus, dass die klagende Sparkasse einen Anspruch gegen die Versicherungsnehmerin &#8211; also die insolvente GmbH- habe, dass diese entweder zu ihren Gunsten das K&uuml;ndigungsrecht aus&uuml;bt oder das K&uuml;ndigungsrecht der Versicherten Person nachtr&auml;glich &uuml;bertr&auml;gt. Der ehemalige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer wird also wahrscheinlich trotzdem nichts von seiner Direktversicherung haben.</p>
<p>Der <a title="Urteil Direktversicherung" href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;nr=50489&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank">gesamte Text des Urteils</a> wurde auf den Webseiten des Bundesgerichtshofes ver&ouml;ffentlicht.</p>
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		<item>
		<title>6,42 Milliarden Euro vom Staat f&#252;r private Altersvorsorge</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 07:57:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars.koeppen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Riester]]></category>
		<category><![CDATA[Basisrente]]></category>
		<category><![CDATA[Riester-Rente]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein Vorurteil: der Staat nimmt immer nur! Erst gestern habe ich in den Nachrichten einen Beitrag gesehen, der ausrechnete, dass jemand mit einem Einkommen von 4.500 Euro brutto ca. 3.300 Euro an Steuern und Abgaben zahlt &#8211; wobei noch nicht alle Steuern und Geb&#252;hren ber&#252;cksichtigt wurden! Doch die Bundesrepublik nimmt nicht nur &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Vorurteil: der Staat nimmt immer nur! Erst gestern habe ich in den Nachrichten einen Beitrag gesehen, der ausrechnete, dass jemand mit einem Einkommen von 4.500 Euro brutto ca. 3.300 Euro an Steuern und Abgaben zahlt &#8211; wobei noch nicht alle Steuern und Geb&uuml;hren ber&uuml;cksichtigt wurden! Doch die Bundesrepublik nimmt nicht nur &#8211; sie gibt auch ihren B&uuml;rgern etwas zur&uuml;ck. Seit der Einf&uuml;hrung der Riester-Rente im Jahr 2003  hat der Staat rund 6 Milliarden Euro an Altersvorsorgezulage ausgezahlt.</p>
<p>Die H&ouml;he der Steuermindereinnahmen, die sich aus der staatlichen F&ouml;rderung der privaten Altersvorsorge ergibt, wird von der Regierung mit 340,6 Millionen Euro angegeben. Insgesamt mache die F&ouml;rderung der privaten Altersvorsorge seit 2002 6,42 Milliarden Euro aus. Das j&auml;hrliche Gesamtf&ouml;rdervolumen ist nach diesen Angaben st&auml;ndig gewachsen. 2007 lag es bei 1,07 Milliarden Euro. 2008 betrug es bereits 1,4 und 2009 2,5 Milliarden Euro.</p>
<p>Die Kritik an der Kostenh&ouml;he und der Kostentransparenz der Riester-Vertr&auml;ge sei Anlass gewesen, um ein Gutachten zum Thema â€ťTransparenz von privaten Riester- und Basisrenten-Produktenâ€ś in Auftrag zu geben, hei&szlig;t es in der Antwort weiter. Mit dem Ergebnis sei im ersten Halbjahr 2010 zu rechnen, schreibt die Regierung, die â€ťin ihrer Verbraucherpolitik grunds&auml;tzlich auf die St&auml;rkung des Verbrauchers setztâ€ś. Leitbild sei der gut informierte, m&uuml;ndige Verbraucher und ein Markt, auf dem mit &uuml;berschaubarem Aufwand ein Vergleich der Produkte m&ouml;glich sei.</p>
<p>Dies teilte die Bundesregierung in ihrer Antwort <a title="Anwort der Bundesregierung zur Riester-Rente" href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700677.pdf" target="_blank">17/677</a> auf die kleine Anfrage <a title="Anfrage der Linksfraktion zur Riester-Rente" href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/005/1700501.pdf" target="_blank">17/501</a> der Linksfraktion mit,</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ING-DiBa verbilligt Anschlussfinanzierung</title>
		<link>http://www.finance-blog.de/1335/2010/02/15/ing-diba-verbilligt-anschlussfinanzierung/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 18:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lars.koeppen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[AnschluĂźfinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienfinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Umschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsreduzierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die ING-DiBa mitteilt erhalten Immobilienbesitzer ab heute (15.Februar 2010) 0,20%-Punkte Zinsnachlass f&#252;r den Abschlu&#223; einer Anschlu&#223;finanzierung. Das gilt auch f&#252;r Forwarddarlehen &#8211; also Anschlu&#223;finanzierungen die bereits jetzt vertraglich fixiert werden, obwohl die Zinsbindung der Darlehen noch bis zu 3 Jahre l&#228;uft.

Von der Zinsreduzierung profitieren nicht nur die eigenen Kunden, sondern die ING-Diba m&#246;chte vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die ING-DiBa mitteilt erhalten Immobilienbesitzer ab heute (15.Februar 2010) 0,20%-Punkte Zinsnachlass f&uuml;r den Abschlu&szlig; einer Anschlu&szlig;finanzierung. Das gilt auch f&uuml;r Forwarddarlehen &#8211; also Anschlu&szlig;finanzierungen die bereits jetzt vertraglich fixiert werden, obwohl die Zinsbindung der Darlehen noch bis zu 3 Jahre l&auml;uft.<br />
<br />
Von der Zinsreduzierung profitieren nicht nur die eigenen Kunden, sondern die ING-Diba m&ouml;chte vor allem neue Kunden anlocken. Mit der Aktion spricht sie besonders begehrte Kunden an: schlie&szlig;lich am diese &#8220;Umschulder&#8221; ja bereits viele Jahre gezeigt, dass sie die aufgenommenen Kredite zuverl&auml;sslich zur&uuml;ckzahlen. Da die Immobilienbesitzer ja schon einen Teil der Immobilien-Schulden zur&uuml;ckgezahlt haben, ist das Risiko im Ernstfall einer Zwangsversteigerung die Kredite &uuml;ber die besicherte Immobilie nicht mehr zur&uuml;ckzubekommen deutlich niedriger als bei den meisten Neufinazierungen. </p>
<p>Eine Anschlussfinanzierung in H&ouml;he von 100.000 Euro erm&auml;&szlig;igt sich bei 10-j&auml;hriger Zinsbindung von 3,80 % (effektiv 3,87 % p.a.) auf 3,60 % (effektiv 3,66 %p.a.). F&uuml;r Finanzierungssummen von 50.000 bis 100.000 Euro sinkt der Zinssatz bei 10-j&auml;hriger Zinsbindung dank Zinsrabatt von 3,90 (effektiv 3,97 % p.a.) auf 3,70 % (3,76 % p.a.). (Konditionen f&uuml;r Finanzierungen bis zu 50% des Kaufpreises bzw. der Herstellungskosten, Stand 15.02.2010) Bei einer Darlehenssumme von 100.000 Euro spart der Darlehensnehmer immerhin 200 Euro allein im ersten Jahr. Wenn die gesparten Zinsen in eine zus&auml;tzliche Tilgung investiert werden, erh&ouml;ht sich die gesparte Summe noch schneller.<br />
<br />
Doch potentielle Umschulder haben nicht nur bei der ING-Diba gute Karten! Zum einen liegt das allgemeine Zinsniveau deutlich unter dem, von vor 10 Jahren. Da dies die h&auml;ufigste Zinsbindung f&uuml;r Baufinanzierungen in Deutschland ist profitieren hier viele H&auml;uslebauer, die damals ihre Erstfinanzierung abgeschlossen haben. Zum anderen bem&uuml;hen sich auch andere Anbieter sehr stark um diese guten Kunden. Es lohnt sich also, zun&auml;chst die Immobilienfinanzierungen im Internet zu vergleichen und daann mehrere Angbote einzuholen.</p>
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